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Frauenverband
im Bund der Vertriebenen e.V.
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Mitglied im Deutschen Frauenring
und im Deutschen Frauenrat


Selbstportrait
Der FV-BdV vertritt die Interessen aller vertriebenen Frauen, die in Landsmannschaften und im Bund der Vertriebenen organisiert sind. mehr bei Facebook

Aufnahmeantrag Aufnahmeantrag
Wir freuen uns über aktive oder interessierte Einzelmitglieder. Das geht ganz einfach über einen Antrag, den Sie durch klick auf das Aufnahmeantrag PDF-Symbol hier herunterladen können.

Wer wir sind:
Der Frauenverband stellt den organisatorischen Zusammenhalt aller Frauen in Deutschland dar, die Mitglieder in Landsmannschaften und im Bund der Vertriebenen (BdV) sind. Sie veranstalten in regelmäßigen Abständen Zusammenkünfte, in denen sie kulturelle, politische, historische, gesellige und gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und informieren.

Das besondere Interesse gilt der
l Verwirklichung der allgemeinen Menschenrechte und der Völkerverständigung,
l Eingliederung der Vertriebenen und Spätaussiedler,
l Verarbeitung ihres besonderen Schicksals,
l grenzüberschreitenden Kontaktpflege zu den Menschen in Ost-, Mittel- und Südosteuropa,
l Bewahrung und Dokumentation des heimatlichen Kulturgutes aus den verschiedenen Vertreibungsgebieten.

Regionalstruktur:
Die Frauengruppen sind auf allen Ebenen (Ort, Kreis, Landes und Bundesebene) organisiert. Delegierte und Interessierte werden auf Bundesebene aus allen Landsmannschaften (21) und aus allen Bundesländern (16) bei Seminaren zweimal p.a. versammelt.

Publikationen:
Regelmäßige Mitteilungen in den landsmannschaftlichen Zeitungen und im "Deutschen Ostdienst" (DOD) des Informationsdienstes des Bundes der Vertriebenen und Tagungsberichte.

Frauenarbeit im Bund der Vertriebenen, historisch erklärt:
Deportation, erzwungene Flucht und mörderische Vertreibung der Deutschen zum Ende des 2. Weltkrieges und auch danach haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 18,5 Millionen deutsche Menschen betroffen, mindestens 12 Millionen. Es fanden dabei über 2 Millionen den Tod. Er ereilte Menschen, die nicht fliehen konnten oder wollten: Behinderte und Alte, Landwirte, die Haus und Hof nicht verlassen wollten, Frauen und Kinder eingezogener Männer, Evakuierte aus zerbombten Städten, auch Parteilose und Antifaschisten.

Nach Untersuchungen des Koblenzer Bundesarchivs unterhielten Einheiten der Roten Armee (NKWO), Milizen des polnischen Sicherheitsdienstes, die "Befreiungsarmee" in der Tschechoslowakei und jugoslawische Partisanengruppen allein jenseits der Oder und Neiße 1225 Lager und 227 Gefängnisse, in der Tschechoslowakei 215 Gefängnisse, 846 Arbeits- und Straflager und 1215 Internierungslager.

Die meisten Menschen starben durch Kälte, Hunger, Hungertyphus oder Mißhandlungen. Tausende von Frauen erlagen Vergewaltigungen. Hunderttausende blieben dadurch ihr ganzes Leben lang krank - bis auf den heutigen Tag. Der Brutalität waren neunjährige Kinder ebenso ausgesetzt wie Greisinnen.

Nach diesen Ereignissen in den Heimatgebieten, wurden die Vertriebenen in die englischen, amerikanischen und sowjetischen Besatzungsgebiete Deutschlands verfrachtet. Insbesondere Frauen mussten um das tägliche Brot und die Versorgung der Familien kämpfen.

In den westlichen Besatzungszonen konnten erst ab September 1948 Interessenverbände der Vertriebenen "zum Zweck von Wohlfahrtsangelegenheiten und Kulturarbeit" gebildet werden.
Im Jahre 1950 verabschiedeten sie die Charta der Heimatvertriebenen, in der sie auf Rache und Vergeltung verzichteten "im Gedenken an das unendliche Leid, welches im besonderen das letzte Jahrzehnt über die Menschheit gebracht hat“. Sie riefen "Völker und Menschen auf, die guten Willens sind, Hand anzulegen ans Werk, damit aus Schuld, Unglück, Leid, Armut und Elend für uns alle der Weg in eine bessere Zukunft gefunden wird".

Der Frauenverband wurde im Jahr 1959 gegründet, weil die Frauen dem Bedürfnis nach einer eigenständigen Verbandsarbeit Rechnung trugen. Sie gestalteten die Arbeit in ihren Gruppen mit anderen Schwerpunkten und strebten die Zusammenarbeit insbesondere mit anderen Frauenverbänden an, um ihre Interessenvertretung auf eine breite Basis zu stellen. Heute beteiligen sie sich aktiv an der Verständigungsarbeit mit den Menschen, die heute in den Heimatgebieten leben und engagieren sich für die Erhaltung des Kulturgutes und für ein Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin.

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Unsere Vorstandsmitglieder 2014

Präsidentin: Dr. Maria Werthan

Vizepräsidentinnen:
Sibylle Dreher und Dr. Michaela Ast

Beisitzerinnen: Heidrun Ratza-Potrykus, Rosemarie Kretschmer, Helga Brenker, Rosemarie Schuran

Schatzmeisterin: Rosemarie Schuran

Kassenprüferinnen: Gisela Lossak und Marianne Wallbaum


Vorstandsmitglieder (Stand 2014)

 

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